Ringvorlesung „Gender und Recht“
Unsere Gesellschaft befindet sich in allen Lebensbereichen im Wandel. Die traditionellen Rollen von Männern und Frauen haben sich verändert und gehen zunehmend ineinander über.
Geschlechterverhältnisse werden indes kulturspezifisch unterschiedlich verstanden oder wahrgenommen. Die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen und ihre ungleiche Beteiligung an Entscheidungen gehören zu den strukturellen Ursachen sozialer und politischer Instabilität.
Welche Rolle das Recht bei der Regulierung der Verhältnisse spielt, ist eine der leitenden Fragen der Ringvorlesung. Inwiefern hat sich das Recht als Instrument zur Herbeiführung von Veränderungen im Geschlechterverhältnis bewährt? Oder umgekehrt: Wo trägt das Recht zur Verfestigung von Geschlechternormen, von Hierarchien und Ungleichheiten bei? Schützt das Recht diejenigen, die seinen Schutz brauchen?
Zu diesen und verwandten Fragestellungen werden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis ein Semester lang referieren und mit Studierenden und Interessenten diskutieren.
Das Programm finden Sie
hier.
11.01.2012, 12:05 Uhr



