Der Juristen ALUMNI Würzburg e.V. - Eine Idee gewinnt Gestalt

Am Anfang stand die Idee: Wir setzen ganz bewusst einen Kontrapunkt zur Anonymität des Massenfachs Jura. Die Universität ist keine "Pauk-Fabrik", die Fakultät keine Filiale derselben, sondern nach wie vor Stätte umfassender - also fachlicher und menschlicher Bildung. Wir möchten Kontakte ermöglichen, Plattform sein für alle Juristensparten und -generationen. Wir bieten Hilfe an. Wir fordern die Verantwortung des Einzelnen ein. Die Initialzündung zur Entfaltung dieser Idee gab ein Student der Würzburger Juristenfakultät. Er brachte den Alumni - Gedanken von einem Studienaufenthalt in den USA mit. Damit nicht genug. Er wandte sich an den richtigen Ansprechpartner, den Ordinarius für Staats- und Verwaltungsrecht und Senior des Würzburger Professoriums, Herrn Prof. Dr. Franz-Ludwig Knemeyer, der unverzüglich - in der Sprache des Juristen "ohne schuldhaftes Zögern" - die Weichen in Richtung einer Alumni - Vereinigung auf Fakultätsebene stellte. Man war einer Meinung, dass der beste Ort zur Gründung einer Alumni - Vereinigung die jeweilige Fakultät sei, weil hier die Ehemaligen gemeinsam ihre Lern- und Lehrzeit verbracht haben, so dass am ehesten auf Fakultätsebene, wie z.B. auch bei den amerikanischen Law Schools, ein Gemeinschaftsgefühl unter dem Dach der Universität aufkam bzw. aufkommt. So ist die Fakultätsebene der erste und beste Platz, um das zu verwirklichen, was das Bayerische Hochschulgesetz in Art. 2 Abs. 6 S. 5 BayHSchG von den Hochschulen einfordert:

Die Hochschulen fördern die Verbindung zu ihren Absolventen.

In Bayern baut sich also nicht nur die Demokratie von unten nach oben auf - vgl. bei Interesse Art. 10 Abs. 4 der Bayerischen Verfassung -: Gleiches gilt für die Alumni-Idee an der Universität Würzburg. Die Idee begann Gestalt zu gewinnen: Seit dem 1. Oktober 1999 besteht der Juristen ALUMNI Würzburg e.V.!

Nach zehnjährigem Aufbau zählt der Juristen ALUMNI Würzburg e.V. über 1500 Mitglieder. Vorstandsvorsitzender ist seit Mitte 2005 Herr Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf.