Kolloquium "Strafrechtsvergleichung als Problem und Lösung"
Einige Mitglieder trafen sich unter anderem auf der Tagung des ZRGW am 30. und 31. Oktober, um dort weitere Aktivitäten zu besprechen:
Die Europäisierung des Strafprozesses, die weltweite Bekämpfung von Terrorismus, Folter, Menschenhandel, Internet- und Wirtschaftskriminalität, die Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofs – das Strafrecht steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor globalen Herausforderungen. Mit dieser Entwicklung wächst auch das Bewusstsein für die Bedeutung der Rechtsvergleichung im Strafrecht. Rechtsvergleichung soll Probleme der Überschreitung der nationalen Grenzen des Strafrechts lösen, wird dabei aber selbst zum Problem, sei es, weil ihre Leistungsfähigkeit überschätzt, die Notwendigkeit theoretischer und methodischer Reflexion unterschätzt oder weil die Orientierung an politisch-praktischen Bedürfnissen das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse überlagert. Umso wichtiger ist es, die wissenschaftliche Debatte zu Theorie, Methode und praktischer Leistungsfähigkeit der Strafrechtsvergleichung mit Blick auf die Europäisierung, Inter- und Transnationalisierung des Strafrechts wiederzubeleben. Dieser Aufgabe widmet sich das Würzburger Kolloquium „Strafrechtsvergleichung als Problem und Lösung".
Ort und Zeit: HS II (Alte Universität, Domerschulstraße 16), 30. und 31. Oktober 2009
Programm des Kolloquiums im pdf-Format zum
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Veranstalter: Dr. Susanne Beck, LL.M. / Dr. Christoph Burchard, LL.M. / Dr. Bijan Fateh-Moghadam



