Tagungsprogramm
Interdisziplinäre BMBF-Klausurwoche „Gehört mein Körper noch mir?“
20. – 25. Februar 2012, Universität Würzburg, Alte Universität, Hörsaal III
Montag, 20. 02.
9.15 – 9.30
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Dekan der juristischen Fakultät der Universität Würzburg
Dr. Susanne Beck, LL.M., Veranstalterin der Klausurwoche
9.30 – 11.00
Das Ethos der Wissenschaft und die Herausforderung der Interdisziplinarität
Prof. Dr. iur. Dr. phil. Eric Hilgendorf, Würzburg
Pause
11.30 – 13.00
Zur Methodik von Interdisziplinarität im Kontext von Gesetzgebung
Dr. iur. Susanne Beck, LL.M., Würzburg
Mittagspause
14.00 – 15.30
Interdisziplinarität bei der Begründung rechtlicher Prämissen
Dr. iur. Jan Schuhr, Erlangen
Pause
15.45 – 17.15
Erkenntnisse aus Interkulturalität: nutzbar für Interdisziplinarität?
Dr. iur. Jan-Christoph Marschelke, Würzburg
Dienstag, 21.02.
9.00 – 10.30
Indirekter Paternalismus. Ethische Anmerkungen zu Formen impliziter Verhinderung selbstschädigenden Verhaltens durch rechtliche Regelungen und staatliche Maßnahmen im Bereich der Bio- und Gesundheitspolitik
Dr. Dipl.-Theol. Jens Ried, Erlangen
Pause
11.00 – 12.30
Die pluralistische Kritik rechtebasierter liberaler Ansätze und ihre Bedeutung für die gesetzliche Regelung bioethischer Fragen
Fabian Wenner, M.A. (Politikwissenschaft), Münster
Mittagspause
14.00 – 15.30
Autonomie und Paternalismus
Dr. iur. Dorothea Magnus, LL.M., Hamburg
Pause
15.45 – 17.1
Besitzindividualismus und Verfügungsbefugnis über den Körper
PD Dr. phil. Oliver Decker, Siegen/Hannover
Pause
17.45 – 19.15
Expertenvortrag: Paternalismus im Strafrecht
Prof. Dr. iur. Otto Lagodny, Salzburg
Mittwoch, 22.02.
9.00 – 10.30
Psyche, Persönlichkeit, Paternalismus: Grundlagen und Grenzen der Verfügung über das Selbst
Jan-Christoph Bublitz, Hamburg
Pause
11.00 – 12.30
Autonomie und Leiblichkeit
Daniel Kersting, Marburg
Mittagspause
14.00 – 15.30
Autonomie und Visionen in der Debatte um Pharmaceutical Cognitive Enhancement
Dr. phil. Arianna Ferrari
Pause
15.45 – 17.15
Die rechtlichen Implikationen der Lebendorganspende: wahrhafter Schutz der Freiwilligkeit von Spendern oder Moralisierungsdrang?
Dr. iur. Georgios Sotiriadis, LL.M., Bremen
Donnerstag, 23.02.
9.00 – 10.30
Die Körper der anderen – Fiktionale Entwürfe zur Dynamik von Gesetz, Gesellschaft und Reproduktionsmedizin
Solveig Lena Hansen, M.A. (Komparatistik), Göttingen
Pause
11.00 – 12.30
Körper und Freiheit im Kreislauf. Zur feministisch-philosophischen Diskussion des Verhältnisses von „Autonomie“ und „Paternalismus“
PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Freiburg
Mittagspause
14.00 – 15.30
Der Körper als Refugium absoluter Selbstbestimmung? – Ethische Herausforderungen einer 'Freiheit zur Krankheit'
Matthias Braun, M.Ed. (theol.), Erlangen
Pause
15.45 – 17.15
Abbruch und Spätabbruch der Schwangerschaft – Zwischen strafbarem Schwangerschaftsabbruch und „Abbruchsnötigung“ – Zu den (neuen) Grenzen der Verfügungsbefugnis am eigenen (schwangeren) Körper
Dr. iur. Liane Wörner, LL.M., Gießen
Freitag, 24.02.
9.00 – 10.30
Verfügungsmacht über eigenen Körper im technischen Zeitalter – eine Illusion?
Magdalena Ziętek, M.A. (iur.), M.A. (phil.), Aachen
Pause
11.00 – 12.30
Mind Reading? – Ethische, rechtliche und soziale Herausforderungen durch Biomedizin und Neurotechnologie im 21. Jahrhundert
Dr. med. Kirsten Brukamp, M.A. (phil.), Aachen
Mittagspause
14.00 – 15.30
Drogenpolitik – Gesetzgebung im Spannungsfeld von Selbstbestimmung
und Paternalismus
Dr. iur. Nicole Krumdiek
Pause
15.45 – 17.15
Autonomiebeschränkungen im Kontext der Organlebendspende und die Versuche ihrer Rechtfertigung durch die Verantwortlichen
Jan-Ole Reichardt, M.A. (phil.), Leipzig
Pause
17.45 – 19.15
Expertenvortrag: Verfügungsrechte über den eigenen Körper aus philosophischer und ethischer Perspektive
Dr. phil. Beate Herrmann, M.A. (phil.) , Heidelberg
Samstag, 25.02.
9.00 – 10.30
Das Recht von Gefangenen auf Gesundheit und Selbstbestimmung im Rahmen von Zwangsbehandlungen
Burcu Ertem, LL.M., Ankara
Pause
11.00 – 12.30
Reproduktive Autonomie vs. ja, was eigentlich?
Clemens Heyder, M.mel. (Medizin-Ethik-Recht), M.A. (phil.), Leipzig


