Promotion


Gerne betreue ich Dissertationsvorhaben, die sich in meine Forschungsschwerpunkte einfügen. In Betracht kommen insbesondere kartellrechtliche Themen sowie rechtsvergleichende Arbeiten mit Bezug zum französischen Recht. Die von der Doktorandin oder dem Doktoranden gewählte Fragestellung muss einen innovativen Beitrag zur Fortentwicklung der wissenschaftlichen Debatte versprechen. Den wissenschaftlichen Austausch meiner Doktoranden untereinander sowie mit wissenschaftlich arbeitenden Praktikern begrüße ich sehr. Daher versuche ich, mehrere Doktoran­den, die zu einem gemeinsamen Oberthema forschen, in Arbeitsgruppen zusammen­zu­fassen. Bei regelmäßig stattfindenden Arbeitssitzungen berichten die Doktoranden von ihren Arbeitsergebnissen und erhalten vom Betreuer sowie von Gastreferenten aus der Praxis Feedback und weiterführende Anregungen.  Die Teilnahme an externen Doktorandenseminaren und Fortbildungen unterstütze ich. In vielen Fällen bietet es sich an, dass die Promovenden Mitglied der Würzburger Graduate School for Law, Economics and Society werden.

 

Voraussetzungen und Verfahren der Annahme

1. Machen Sie sich bitte mit der Promotionsordnung der Würzburger Juristischen Fakultät der Universität Würzburg vertraut.

2. Bewerberinnen und Bewerber müssen die erste oder zweite juristische Prüfung, einen vergleichbaren ausländischen Studienabschluss oder – wie etwa im Fall von Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge – ein rechtswissenschaftliches Aufbaustudium (z. B. LL.M. Eur.) mit erheblich über dem Durchschnitt liegendem Erfolg absolviert haben.

3. Interessenten richten ihre Promotionsanfrage bitte schriftlich (per Post oder in elektronischer Form) an den Lehrstuhlinhaber. Beizufügen sind ein Lebenslauf sowie Zeugniskopien.

4. Die Promotionsanfrage sollte Hinweise auf Interessenschwerpunkte des Bewerbers sowie zu möglichen Promotionsthemen enthalten. Diese können im persönlichen Gespräch weiter konkretisiert werden.

5. Die endgültige Annahme als Doktorandin/Doktorand erfolgt auf Grundlage einer von mir betreuten und mindestens mit der Note „gut“ (13 Punkte) bewerteten Seminar- oder Magisterarbeit. Sie kann einen engen thematischen Bezug zu dem in Aussicht genommenen Dissertationsthema haben. An die Stelle der Seminararbeit kann ein vergleichbar detailliertes Exposés treten.

6. Das vertiefte wissenschaftliche Arbeiten an der Dissertation lässt sich nur schwer mit den Anforderungen des Referendariats oder einer anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit verbinden. Entsprechende Promotionsvorhaben unterstütze ich daher nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen.

7. Promovenden sollten an den vom Lehrstuhl organisierten Tagungen und Vortrags­veranstal­tungen teilnehmen.