GSiK-Jura-Gastvorträge im Wintersemester 2015/16

Oktober

Angeboten durch den studentischen GSiK-Jura-Arbeitskreis:

Gastvortrag:

„Aktuelle Probleme des türkischen Strafrechts – eine kulturvergleichende Perspektive“

  • Referent: Prof. Dr. Feridun Yenisey (Bahcesehir Universität, Istanbul)
  • Zeit/ Ort: 20.10.15, 18 Uhr, c.t. , HS I, Alte Universität (Domerschulstr. 16)

Inhalt:

 

Am 20.10. wird Professor Feridun Yenisey von der Bahcesehir Universität Istanbul im Rahmen von GSiK einen Vortrag mit dem Titel "Wege zur Verfahrensbeschleunigung im türkischen Strafprozessrecht: Gesetzesänderungen und Reformvorschläge" halten. Dazu wird Frau Dr. Silvia Tellenbach vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg einige einleitende Worte sagen.

Prof. Dr. Yenisey ist ein führender türkischer Strafrechtler, der auch außerhalb der Türkei ein hohes Ansehen genießt. Der Titel des Vortrags lautet "Wege zur Verfahrensbe-schleunigung im türkischen Strafprozessrecht: Gesetzesänderungen und Reformvorschläge". In der Türkei wird derzeit darüber diskutiert, ob man den Deal nach deutschem oder plea bargaining nach US-amerikanischem Modell einführt. Daher ist das Thema auch in Deutschland sehr aktuell.

 


November

Angeboten vom Lehrstuhl für Strafrecht (Prof. Hilgendorf):

"Asyl und Asylrecht in Deutschland"

Eine Einführung in das deutsche Asylrecht und Asylverfahren aus rechtlicher und praktischer Sicht mit Hintergrundinformationen zur aktuellen Situation in Deutschland

Vortrag am Di, den 03. Nov. 2015, 18:00 (c.t.), HS II (Alte Universität):
(Referent: Tilmann Gauß, Universität Würzburg/ Amnesty International Asylberatung Unterfranken)

Die „Flüchtlingskrise“ - kaum ein anderes Thema beschäftigt und spaltet in den letzten Wochen und Monaten die Medien, Politik und öffentliche Meinung so stark wie die Frage, wie mit dem aktuellen Flüchtlingsstrom in Europa und in Deutschland umgegangen werden soll. Dabei mangelt es in der Debatte oftmals an fundierten Fakten und Informationen zum Thema Asyl. Ist das „Boot“ voll? Muss Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen als andere Länder der EU? Wie ist die rechtliche und tatsächliche Situation von Flüchtlingen, die sich in Deutschland aufhalten? Wie läuft ein Asylverfahren ab? Und wer genau darf nach deutschem Asylrecht eigentlich bleiben?

Der Vortrag umfasst eine Einführung in das deutsche Asylrecht und Asylverfahren aus rechtlicher und praktischer Sicht sowie Hintergrundinformationen zu derzeitigen Geschehnissen in Deutschland.

"Legal Pluralism"

Das deutsche Recht ist trotz der föderalen Struktur unseres Landes  ein stark einheitliches Recht. Anders verhält es sich z.B. in Indien, Israel, und vielen afrikanischen Ländern: hier sind unterschiedliche, teilweise sich sogar widersprechende Rechtstraditionen nebeneinander in Geltung. Dies hilft, kulturellen und zumal religiösen Besonderheiten Rechnung zu tragen, wirft gelegentlich aber auch schwerwiegende Probleme auf. Nicht zuletzt infolge des Zustroms aus muslimischen Ländern nehmen auch bei uns pluralisierende Tendenzen zu.  Das Thema wird unter dem Titel "Legal Pluralism" im angelsächsischen Schrifttum schon seit langem kontrovers diskutiert. In unserem Workshop werden unter der Leitung der Historikerin Prof. Nair (JNU, New Delhi) und mit Hilfestellung von Prof. Hilgendorf (Lehrstuhl für Strafrecht) Grundfragen des "legal pluralism" aus indischer Sicht diskutiert.                  

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Zeit: Mittwoch, 04. November 2015, 16-18 Uhr (c.t.)

Ort: HS II, Alte Universität (Domerschulstr.16)


 

Angeboten durch den Lehrstuhl für Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte (Prof. Dr. Anja Amend-Traut):

  1. Gastvortragsabend (2 Beiträge) des Arbeitskreises für Handelsrechtsgeschichte

    • Zeit / Ort: 19.11.15, 16 Uhr s.t.
    • Seminarraum 20/ Alte Universität (Ostflügel)
      1. „Zwischen Code de Commerce und ADHGB. Die Aktiengesellschaft im schweizerischen Obligationenrecht von 1881" (Prof. Dr. Theodor Bühler, Winterthur/ Schweiz)
      2. „Das Aktiengesetz von 1937 – unpolitischer Schlussstein oder ideologischer Neuanfang?“ (Prof. Dr. Bernd Mertens, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

  2. Gastvortrag des Zentrums für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung
  3. "Die todesstrafwürdigen Ungerichte des Sachsenspiegels in Text und Bild"

    • Referent: Prof. Dr. Wolfgang Schild (Universität Bielefeld)
    • Zeit/ Ort: 26.11.15, 18 Uhr c.t. , HS II, Alte Universität (Domerschulstr. 16)

 


 

 

Februar

Tagung „Die Philosophie des kritischen Rationalismus“

  • Zeit/ Ort: 11.-13.02.16, HS III / Alte Universität (Domerschulstraße 16)

Genaue Informationen zu den einzelnen Gastvorträgen werden im Januar 2016 über den GSiK-Newletter, die GSiK-Homepage (Aktuelles) und die GSiK-Facebook-Seite bekannt gegeben werden. Pro Tagungsbeitrag kann 1 GSiK-Vortragsbescheinigung erworben werden.