Akademische Leitung

Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger

Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger studierte Rechtswissenschaft an der Universität Passau und am King's College, London (1983-1989) als Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Nach dem Referendariat und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung (1992) war sie wissenschaftliche Assistentin an der Universität Augsburg (1992-1995) und an der Freien Universität Berlin (1995-1997), jeweils bei Prof. Dr. Jürgen Basedow. Sie promovierte 1995 mit einer Arbeit über "Mobiliarsicherheiten im Europäischen Binnenmarkt". 1997-1998 war sie wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg, 1999-2001 Habilitationsstipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Juli 2001 wurde sie mit einer Arbeit zum Thema "Wettbewerb der Rechtsordnungen und Europäischer Binnenmarkt" vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg für die Fächer Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privat- und Prozeßrecht habilitiert. Seit Dezember 2001 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht sowie Internationales Privatrecht an der Universität Würzburg.

 

 

Prof. Dr. Oliver Remien

Professor Dr. Oliver Remien studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Genf. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg (1982-1986) und als Assistant associé am Institut de Droit Comparé der Universität Paris 2 (Panthéon-Assas) (1983/84) legte er 1986 die Große Juristische Staatsprüfung am Hanseatischen Oberlandesgericht ab. Zugleich war er von 1982 bis 1990 als Sekretär der „Commission on European Contract Law“ von Ole Lando tätig. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete Prof. Remien als wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg und promovierte bei Prof. Dr. Ulrich Drobnig mit der Arbeit "Rechtsverwirklichung durch Zwangsgeld, Vergleich - Vereinheitlichung - Kollisionsrecht". Im Jahr 2000 folgte seine Habilitation an der Universität Hamburg mit der Arbeit „Zwingendes Vertragsrecht und Grundfreiheiten des EG-Vertrages“ für die Fächer Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Rechtsvergleichung, Internationales Privat- und Prozessrecht und Europarecht. Seit 2001 ist Prof. Remien Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Privat- und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Würzburg. Er ist dort zudem Vorsitzender der Studienleitung des Begleitstudiums im Europäischen Recht.

 

 

Prof. Dr. Florian Bien

Prof. Dr. Florian Bien, Maître en Droit (Aix-Marseille III),  studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und Aix-en-Provence als Stipendiat des Cusanuswerks (1996 – 2001). Nach dem Juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Tübingen und einer Wahlstation bei der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission in Brüssel (2001 – 2003) wurde Bien im Jahr 2006  mit der von Prof. Dr. Wernhard Möschel betreuten Arbeit „Fusionskontrolle und subjektiver Drittschutz“ an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert. Von 2004 bis 2007 unterrichtete er deutsches Zivilrecht und Rechtsvergleichung als Maître de conférences associé (Universitätsdozent) und DAAD-Fachlektor an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Von 2007 – 2011 war Bien Akademischer Rat a. Z. an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er sich am 18.1.2011 mit der Schrift „Haftungskoordination in der arbeitsteiligen Pflichtenkette. Zugleich ein Beitrag zum Dogma von der Relativität der Schuldverhältnisse“ habilitierte. Seit 1.4.2011 ist Prof. Bien Inhaber des Lehrstuhls für globales Wirtschaftsrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Bürgerliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg.