Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walther J. Habscheid

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walther J. Habscheid wurde 1924 in Wittlich an der Mosel geboren. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1948 und einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent in Bonn promovierte er 1951 zur "Wiederholung der abgewiesenen Heimtrennungsklage". Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung war er zunächst als Rechtsanwalt in Trier tätig. 1955 schließlich folgte die Habilitation ("Der Streitgegenstand im Zivilprozess und im Streitverfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit") bei Friedrich Wilhelm Bosch, in der er die Lehre vom zweigliedrigen Streitgegenstand begründete. Nach kurzer Tätigkeit in Münster wurde Habscheid 1958 zunächst als außerordentlicher Professor, 1961 als ordentlicher Professor an die Universität Genf berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1986 tätig war. Von 1961 bis 1983 hatte er außerdem den Lehrstuhl für Zivilrecht, Prozessrecht und Rechtsvergleichung, Institut für deutsches und ausländisches Prozessrecht an der Universität Würzburg inne. 1968 wurde er zum Rektor der Universität Würzburg gewählt.  Ab 1983 war er an der Universität in Zürich tätig. Seit der Emeritierung 1991 lebt Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Habscheid in München.

Herr Prof. Habscheid ist Ehrendoktor der Universitäten Caen und Komotini, Ehrenvorsitzender der Wissenschaftlichen Vereinigung für Internationales Prozessrecht und Träger des bayerischen Verdienstordens.

Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph Teichmann     Domerschulstr. 16     97070 Würzburg     Tel. 0931/31-82327

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