Allgemeine Erziehungswissenschaften
Bedeutung interkultureller Kompetenz
Nicht nur in der Europäischen Union ist eine innergesellschaftliche, vor allem migrationsbedingte Multikulturalität und eine sich erhöhende territoriale sowie sprachliche Mobilität zu beobachten. Unterstützend wirken hierbei supranationale Gremien, neue Informations- und Kommunikationstechnologien und wirtschaftlich bedingte veränderte Arbeitsformen bzw. -orte. Die Folge ist eine soziokulturelle sowie sprachliche Pluralität, die Lernmöglichkeiten für neue Kulturen des Zusammenlebens erfordert, da interkulturelle Kontakte zwischen Menschen - privat und beruflich - zunehmen. Im Zuge dieser Veränderungen beweist derjenige Kompetenz, der kulturelle Unterschiede erkennen sowie interpretieren und diese als mögliche Bereicherung annehmen kann, nicht nur in konfliktbeladenen Lebenssituationen, sondern im Umgang mit Kulturen. Interkulturelle Pädagogik ist ein Teilbereich der Pädagogik, der seine Bedeutung im Rahmen der globalen Veränderungen und eines zunehmenden kulturellen Dialogs gewinnt.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Andreas Dörpinghaus
Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Institut für Pädagogik
Am Hubland
97074 Würzburg
Telefon (09 31) 31 85 561
Telefax (09 31) 31 85 975

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