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    Juristen ALUMNI Würzburg e.V.

    Examensfeier der Juristen

    Datum: 14.09.2012 - 00:00

    Zwei Absolventinnen der Juristischen Fakultät erhalten bei der Examensfeier am Freitag, 14. September, Preise für ihre herausragenden Leistungen. An diesem Tag bekommt zudem der Gewölbekeller der Alten Universität einen neuen Namen – zur Erinnerung an einen früheren Bürger der Stadt.

    Für das beste Ergebnis im juristischen Staatsexamen erhält Anna Katharina Wichtlhuber aus Lauf an der Pegnitz den mit 3.000 Euro dotierten Wolfgang-Kuhlen-Preis. Der mit 500 Euro dotierte Alumni-Europarechtspreis geht an Edith Wagner aus Ansbach, die den Begleitstudiengang im Europarecht als Beste abgeschlossen hat.

    Die Examensfeier beginnt um 10:30 Uhr in der Neubaukirche. 91 Studierende der Rechtswissenschaft bekommen dort von der Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes, Dr. Andrea Schmidt, und von Anna Maria Stadler, der Präsidentin des Landgerichts Würzburg, ihre Zeugnisse überreicht.

    Die Würzburger Juristen-Alumni unterstützen die Feier. Ihr Vorsitzender Professor Eric Hilgendorf spricht ein Grußwort, für Musik an der Orgel sorgt Universitätscarilloneur Dr. Jürgen Buchner. Der Leiter des Begleitstudienganges, Professor Oliver Remien, überreicht die Zeugnisse im Begleitstudium.

    Nachfahren von Max Stern zu Gast

    Bei der Feier stehen zwei besondere Ereignisse auf dem Programm: Der Gewölbekeller der Alten Universität wird in „Max-Stern-Keller“ umbenannt. Max Stern (1883-1956) war ein jüdischer Weinhändler, der die Keller von der Universität gemietet hatte. Nach beginnenden Anfeindungen unter dem nationalsozialistischen Regime verkaufte er 1938 seinen gesamten Besitz und wanderte in die USA aus.

    Rund 15 Nachkommen Max Sterns, darunter auch seine Tochter, reisen für die Umbenennung des Kellers extra aus den USA an. An sie wird der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Georg Rosenthal, ein Grußwort richten.

    Wolfgang-Kuhlen-Preis

    Den Wolfgang-Kuhlen-Preis vergibt die Dr.-Otto-Schäfer-Stiftung (Schweinfurt). Mit ihm wird bei jedem Prüfungstermin der beste Jura-Examenskandidat der Universität Würzburg bedacht.

    Der Schweinfurter Industrielle Otto Schäfer (1912-2000) stiftete den Preis 1994 zum 80. Geburtstag seiner Ehefrau Ida, und zwar zum Andenken an deren Bruder Wolfgang Kuhlen. 1918 in Köln geboren, hatte dieser sein Jurastudium in Freiburg und Köln fast vollendet, als er zum Krieg eingezogen wurde. 1942 fiel er als Soldat in Russland.

    Alumni-Europarechtspreis

    Der Alumni-Europarechtspreis honoriert herausragende Leistungen im europäischen Begleitstudium. Die Juristische Fakultät lobt ihn bei jedem Examenstermin für die beste fachliche Leistung aus. Das Preisgeld stammt von den Juristen-Alumni Würzburg.

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