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    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

    Projektteam der Juristischen Fakultät

    An der juristischen Fakultät arbeitet ein multikulturelles Team an der Konzeption und Ausgestaltung von Lehrveranstaltungen zum GSiK-Projekt. Die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Teammitglieder fließen nicht nur in spezielle Betrachtungen bestimmter Kulturen ein, sondern bereichern auch im Allgemeinen die Kommunikation und helfen dabei, einen möglichst unvoreingenommenen Blick auf einzelne kulturelle Gepflogenheiten und Gebräuche zu gewährleisten.

    Das Projektteam hat es sich zur Aufgabe gemacht besonders aktuelle Themen aufzuarbeiten und juristisch zu analysieren. Teil dieser Arbeit ist es den Studierenden fachspezifische Vorträge mit den jeweiligen Dozenten auf diesem Gebiet anzubieten und somit zu einer regen Diskussion einzuladen.

    Gründer und Fachbereichsleiter

    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

    Der Gründer und Fachbereichsleiter GSiK Jura sowie ehemalige Leiter des fakultätsübergreifenden Projekts „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ ist Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Juristischen Fakultät. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf dem Medien- und dem Medizinstrafrecht. Er ist Mitglied in vielen juristischen Vereinigungen und pflegt zahlreiche Kontakte mit Rechtswissenschaftlern aus aller Welt, insbesondere aus Aserbaidschan, China, Japan, Korea, der Türkei und Mexiko.

    Ansprechpartner

    Enis Tiz betreut das Projekt GSiK-Jura. Er arbeitet seit 2014 als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik.

    Enis.Tiz(at)uni-wuerzburg.de

    Arbeitskreis GSiK-Jura

    Der studentische Arbeitskreis der GSiK Jura informiert auf seiner Facebookseite!

    Aktuelles & Termine

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    Über GSiK

    Im juristischen Bereich spielen interkulturelle Kontakte vornehmlich in der Anwaltspraxis eine immer größere Rolle. Dazu zählen etwa die Beratung von Mandanten aus einer fremden Kultur, die Aufarbeitung von spezifisch kulturell geprägten Rechtskonflikten, des Weiteren die Anbahnung internationaler Geschäftsabschlüsse, insbesondere in der muslimischen oder ostasiatischen Welt. Auch die Rechtsanwendung hat es zunehmend mit Fragestellungen zu tun, die sich durch eine interkulturelle Perspektive auszeichnen. Zu nennen sind etwa familienrechtliche Sachverhalte, bei denen ein Beteiligter oder sogar mehrere Beteiligte aus anderen Staaten und Kulturkreisen stammen. Besonders öffentlichkeitswirksam sind die interkulturellen Konflikte im Strafrecht, etwa im Zusammenhang mit der „Familienehre“ oder den „Ehrenmorden“, die die Tatgerichte schon mehrfach beschäftigt haben.

    Der inhaltliche Beitrag der Juristischen Fakultät zum GSiK-Projekt ruht auf zwei Grundpfeilern. Der erste enthält die Grundbegriffe, Theorien und Denkmodelle, die sich hinter dem Begriff der interkulturellen Kompetenz verstecken. Der zweite befasst sich mit dem Verhältnis von Recht und Interkulturalität. Dies lässt sich aus drei Blickwinkeln konkretisieren:

    Erstens, indem man versucht, Recht als kulturelles Phänomen zu begreifen.

    Zweitens, indem man Rechtskonflikte mit interkulturellem Hintergrund analysiert (z.B. Kopftuchstreit, Ehrenmorde).

    Drittens schließlich, indem man konkrete Inhalte ausländischen und internationalen Rechts betrachtet und zwar gerade in vergleichender Perspektive.

     

    Frühere Veranstaltungen

    Hier geht es zu früheren Veranstaltungen des GSiK-Jura!

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    Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik
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