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  • Quelle: Pressestelle Universität Würzburg
Forschungsstelle RobotRecht

Vor dem Hintergrund einer digitalen, vernetzten Welt eröffnet sich heute und in der Zukunft eine Vielzahl rechtlicher Themen, welcher sich die Net.Law.S – Konferenz für Recht, Gesellschaft und Industrie in der digitalen Welt – annimmt. Insbesondere thematisiert die Konferenz Veränderungen der Produktionsprozesse im Internet der Dinge, die damit einhergehenden rechtlichen Fragestellungen mit Blick auf Industrie 4.0, E-Health und Smart Mobility sowie die verbundenen gesellschaftlichen und ethischen Fragestellungen. Das Format wendet sich demnach an beratend tätige und in den Segmenten von Net.Law.S spezialisierte Kanzleien, Fachanwälte und Inhouse-Anwälte für gewerblichen Rechtsschutz, Arbeits-, Vertrags-, Kartell-, Verkehrs- und Medizinrecht. Darüber hinaus bietet Net.Law.S fachlichen Input für Datenschützer, Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, Politiker, Religionsvertreter und Wissenschaftler, produzierende Unternehmen sowie alle, die sich professionell mit rechtlichen Aspekten und Fragestellungen der beschriebenen Art auseinandersetzen. Am 19. und 20. Februar 2018 fand die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal im Messezentrum Nürnberg und unter tatkräftiger Mitorganisation der Forschungsstelle RobotRecht statt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.netlaws.de/


Net.Law.S 2018 – Themen, Fragen, Herausforderungen und Diskussionen rund um Digitalisierung und Recht in den Bereichen Smart Mobility, Industrie 4.0 und E-Health

Die Net.Law.S stellte auch in ihrer zweiten Auflage wieder unter Beweis, warum die juristische Begleitung der Digitalisierung unserer Gesellschaft so dringend angezeigt ist. Neben hochinteressanten Einblicken in die fachanwaltliche Praxis, lag dies auch und vor allem an den Beiträgen der Experten der Technikfraktion sowie der Unternehmerschaft. Bereits die von Prof. Dr. Dr. Udo di Fabio (Richter am BVerfG a.D.) gesprochene Keynote bewirkte eine Öffnung des rechtswissenschaftlichen Fokus hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive: Das Recht, so di Fabio, habe die Aufgabe den sozialverträglichen Rahmen für die fortschreitende Technisierung unserer Gesellschaft bereitzustellen, dürfe dabei jedoch weder innovationsbremsend positioniert werden, noch vor neuartigen Herausforderungen zurückschrecken. Auch Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Leiter der Forschungsstelle RobotRecht) mahnte in seinem Resümee einen Schulterschluss zwischen Theorie und Praxis an. Vor diesem Hintergrund konnte sich die Net.Law.S 2018 für die 160 Teilnehmenden aller Fachrichtungen erneut zu einem vollen Erfolg entwickeln.

Mit der Untergliederung in die Panels Industrie 4.0, E-Health und Smart Mobility folgte die Net.Law.S 2018 konsequent ihrer Fokussierung auf diese drei Kernthemen. Ein Highlight aus Sicht der Forschungsstelle war in diesem Rahmen der das Smart-Mobility-Panel eröffnende Vortrag des ehemaligen Mitarbeiters Berthold Haustein (Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) „Vernetztes Fahren: Wem gehören die Daten?“. Doch auch die Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Prof. Hilgendorf gehörte zu den besonders starken Momenten der diesjährigen Net.Law.S.

Den offiziellen Abschlussbericht finden Interessierte hier.

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