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    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

    Überarbeiteter vhb-Kurs „Einführung in das Datenschutzrecht“ - ab jetzt online

    16.02.2021

    Gerade für Rechtsgebiete, die nicht zum Studienalltag gehören, aber von hoher praktischer Relevanz sind, eignen sich Online Kurse, die ein digitales und flexibles Lernen ermöglichen. Deshalb stellt der Lehrstuhl Hilgendorf in Kooperation mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) einen umfassenden und aktualisierten Kurs zur Einführung in das Datenschutzrecht zur Verfügung.

    Im Zeitalter der Digitalisierung, von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) werden Daten ubiquitär und grenzüberschreitend in einem Umfang verarbeitet, der bis dato noch nicht bekannt war und den die „Mütter und Väter“ des deutschen und europäischen Datenschutzrechts in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sicher nicht vor Augen hatten. Heute wird das Datenschutzrecht entscheidend durch die 2018 in Kraft getretene DSGVO geprägt. Auf der einen Seite empfinden viele Bürger diese Situationen mittlerweile als beängstigend und plädieren für einen größtmöglichen Schutz der „eigenen“ Daten. Auf der anderen Seite ist aber eine ebenso große Vielzahl bereit, ihre persönlichen Daten quasi als Entgelt für (vermeintlich) kostenfreie Dienste auszugeben. Das geltende Datenschutzrecht hat im 21. Jahrhundert daher auch die Aufgabe, die Betroffenen vor diesem Hintergrund bestmöglich zu schützen.

    Das Datenschutzrecht ist damit eine Disziplin von hoher praktischer Relevanz – für Juristen, aber auch für nahezu alle Unternehmen und für jeden Einzelnen im Alltag. Umso wichtiger ist es, sich mit den Grundlagen dieses Rechtsgebiets auseinanderzusetzen, dessen Rechtsgrundlagen zu verstehen und so eigene Rechte ausüben sowie die Legalität der sich heute tagtäglich milliardenfach abspielenden Informationsverarbeitungsvorgänge kritisch reflektieren zu können. Dieser Kurs bietet dafür die optimale Gelegenheit. Aufbauend auf der Struktur und den Vorgaben der DSGVO zeigt er leicht verständlich die Hintergründe und Inhalte von datenschutzrechtlichen Fallkonstellationen auf. Die praktische Relevanz des Gebiets wird durch viele Beispiele aus der Praxis widergespiegelt.

    Der Kurs ist wie folgt konzipiert: Neben einem umfangreichen, aber gleichwohl schwerpunktorientierten Skript, das zur selbständigen Erarbeitung des Stoffes gedacht ist, hält er nach jedem Themenkomplex Wiederholungs- und Vertiefungsfragen bereit, um das erlernte Wissen zu überprüfen. Diese können anschließend an die  Lerneinheiten oder aber zur Wiederholung bearbeitet werden. Die Aufgaben werden automatisch korrigiert, so dass unmittelbar nach Abschluss der Bearbeitung ein individuelles Feedback erstellt wird.

    Darüber hinaus werden Übersichten, Schaubilder oder Mindmaps zur Verfügung gestellt, die überblicksartig den Stoff der jeweiligen Lerneinheiten wiedergeben.

    Über die hinterlegte Verlinkung zu Case-Train können Bearbeiter der fiktiven Studentin Aurelia in einigen datenschutzrechtlich problematischen Situationen juristisch beistehen und somit ihr erlerntes Wissen direkt anwenden.

    Das abschließende Praxisthema besteht aus Problemaufrissen zu aktuellen Themen, nämlich den sog. Browser-Cookies und der Corona-App, sowie aus zwei Fallbeispielen zum Datenschutz im Internet und im Arbeitsverhältnis.

    Studierende können – nach einer kostenlosen Registrierung bei der vhb – den Kurs ab sofort nutzen und bearbeiten. Einmal pro Semester besteht die Möglichkeit, eine Präsenzklausur anzufertigen, um ein benotetes Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Kurs zu erhalten.

    Über Fragen und Anmerkungen freut sich das vhb-Team des Lehrstuhls unter vhb-strafrecht(at)jura.uni-wuerzburg.de

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