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    Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht

    Band 12: "Die Endlagersuche nach dem Standortwauswahlgesetz"

    Die Endlagersuche nach dem Standortauswahlgesetz

    Die Arbeit behandelt mit der Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland eine der umstrittensten
    Fragen der Gegenwart. In Deutschland hat der Gesetzgeber mit dem Standortauswahlgesetz vom
    23. Juli 2013 erstmals ein Verfahren zur Suche und Auswahl eines Endlagerstandortes normiert. Vor diesem
    Hintergrund unternimmt Christopher Langer sowohl eine systematische Erfassung des einfachgesetzlichen
    Rechtsrahmes der Endlagersuche als auch eine Analyse der völker-, europa- und verfassungsrechtlichen
    Schranken. In interdisziplinärer Perspektive geht er u. a. auf die Technikwissenschaften und Erkenntnisse
    der Sozial- und Politikwissenschaften ein. Hierbei identifiziert der Autor die Endlagersuche einerseits als
    historisch beladenes Komplexitätsproblem, welches durch das Standortauswahlgesetz einer konsistenten
    und rechtmäßigen Lösung zugeführt wurde. Andererseits kritisiert er die vom StandAG vorgenommene
    missverständliche Rollenzuweisung an die Öffentlichkeit als »Mitgestalter des Verfahrens«.

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