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Intern
    Professur für Privatrecht

    Moot Court Sommersemester 2018

    Zivilrechtlicher Moot Court der Universität Würzburg im Sommersemester 2018

    Im Sommersemester 2018 fand an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg der mittlerweile vierte fakultätsinterne zivilrechtliche Moot-Court-Wettbewerb statt. Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Michael Sonnentag wurde dieser erneut von der Professur für Privatrecht veranstaltet. Im Rahmen der Veranstaltung traten Zweierteams als Kläger- und Beklagtenvertreter innerhalb einer simulierten Gerichtsverhandlung gegeneinander an und vertraten so mittels ihrer jeweiligen Plädoyers die Interessen ihrer fiktiven Mandanten.

    Aufgrund der erfreulich hohen Teilnehmerzahl wurde der Moot Court in Form eines K.-o.-Systems durchgeführt, bei dem das in den jeweiligen Runden unterliegende Team aus dem Wettbewerb ausschied. Vor Beginn der „echten“ K.-o.-Runden fand allerdings eine Proberunde statt, in der alle Teams die Möglichkeit erhielten, zunächst ohne den Druck eines möglichen Ausscheidens für ihre fiktiven Mandanten zu plädieren. So hatte jedes Team die Möglichkeit, das auf diese Weise Gelernte in der zweiten Runde einzubringen, sodass insgesamt bei allen Teilnehmern ein deutlicher Fortschritt zu verzeichnen war. Über das Weiterkommen entschied eine Jury, die in den ersten beiden Runden des Wettbewerbs aus einem, in der dritten sowie der vierten Runde aus drei Richtern oder Rechtsanwälten bestand.

    Zur Vorbereitung der Teilnehmenden gab es am 18. April 2018 eine theoretische Einführung, in der die Teams über den genauen Ablauf des Moot Courts informiert, Begegnungen der ersten Runde ausgelost wurden und die Teilnehmer eine kurze Schulung zu Auftreten, Rhetorik und Argumentation erhielten. Außerdem wurde der Sachverhalt für die erste Verhandlungsrunde ausgegeben, mit dem sich die Teams bis zum Mittwoch, den 2. Mai 2018, also zwei Wochen lang, beschäftigen konnten. Die weiteren Runden fanden jeweils ebenfalls mittwochabends um 18:30 sowie 19:30 Uhr im Universitätsgebäude am Paradeplatz 4 im einwöchigen Rhythmus statt, die Ausgabe der weiteren Sachverhalte erfolgte unmittelbar nach Beendigung der vorigen Runde. Zur Vorbereitung auf jede dieser Verhandlungsrunden stand den Teilnehmern außerdem die Möglichkeit zur Verfügung, ihre Plädoyers in einem Probevortrag vor dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Herrn Dennis Bergmann zu halten, um so noch weitere nützliche Hinweise zu erhalten. Dies wird von den Studierenden sehr gerne und regelmäßig wahrgenommen und führt in der Regel zu deutlichen Verbesserungen.

    Die Finalrunde des vierten Moot Courts fand am 23. Mai 2018 statt. In dieser unterlag die Klägerseite, vertreten durch Studierende aus dem vierten Semester, Herrn Henrik Letzer und Herrn Niklas Oehrlein der Beklagtenseite, ihrerseits vertreten durch Herrn Bruno Dulcimascolo und Herrn Daniel Kampf, ebenfalls aus dem vierten Semester, in einer spannenden Verhandlungsrunde, die von einer dreiköpfigen Jury bewertet wurde. Das zweitplatzierte Team erhielt einen Büchergutschein über jeweils 50 €, die Gewinner des vierten Moot Courts in Höhe von jeweils 100 €. Die Teilnehmer, die im Halbfinale ausschieden, erhielten Büchergutscheine im Wert von jeweils 25 €.

    Als Juroren konnten aus der Anwaltschaft erneut Herr Rechtsanwalt Christian Baumann, Herr Rechtsanwalt Stephan Freidhof von den Rechtsanwälten Blankenburg Frank Weidenthaler aus Bad Kissingen sowie Herr Rechtsanwalt Hans-Jörg Lemke von der HellerKratzLemke-Anwaltspartnerschaft mbB aus Bamberg gewonnen werden. Die Richterschaft war zum wiederholten Male durch Frau Ri’inOLG Ursula Seebode und Herrn RiLG Dr. Christian Spruß vertreten.

    Da sich der Wettbewerb abermals sowohl aus der didaktischen Sicht des aktiven Lernens als auch im Hinblick auf den mündlichen Teil des Staatsexamens als deutlicher Gewinn für die Studierenden erwiesen hat, wird allen Studierenden die Möglichkeit einer Teilnahme an dem fünften fakultätsinternen zivilrechtlichen Moot Court im Wintersemester 2018/19 wieder sehr gerne geboten.

    Impressionen aus der Finalrunde