Einordnung des aktuellen Referentenentwurfs zur Regulierung von Deepfakes
02.04.2026Das Bundesministerium der Justiz will mit einem neuen Gesetzesentwurf gezielt gegen Deepfakes vorgehen – die Forschungsstelle hat den Entwurf analysiert und bezieht in einer aktuellen Stellungnahme Position zu den vorgeschlagenen Straftatbeständen.
Die jüngsten Vorfälle um manipulierte Bild- und Videoaufnahmen prominenter Persönlichkeiten haben die Debatte um die Risiken generativer KI massiv beschleunigt. Im Fokus steht dabei insbesondere der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts vor KI-gestütztem Missbrauch. Das Bundesministerium der Justiz hat hierauf mit einem Gesetzesentwurf reagiert, der spezifische Verhaltensweisen im Umgang mit Deepfakes unter Strafe stellen soll. Doch welche Handlungen werden hiervon konkret erfasst? Schließt der Entwurf die bestehenden Schutzlücken effektiv, oder bleiben wesentliche Anwendungsfelder generativer Software unberücksichtigt? Die Forschungsstelle hat den Entwurf ausführlich analysiert und bezieht in einer aktuellen Stellungnahme Position zu vorgeschlagenen Straftatbeständen.
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