Der Masterstudiengang zur Digitalisierung und Recht vermittelt vertiefte juristische Kenntnisse im digitalen Bereich. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen mit juristischer Vorbildung und bietet eine interdisziplinäre Spezialisierung in IT-Recht, Legal Tech, Künstlicher Intelligenz, Informatik und Datenschutzrecht. Ziel ist es, eine fundierte Zusatzqualifikation zu schaffen, die den Absolventinnen und Absolventen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend digitalisierten Berufswelt verschafft.
Die Forschungsstelle „KI- und RobotRecht“ wurde Mitte 2010 am Lehrstuhlfür Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg gegründet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf nimmt sich ein mehrköpfiges Team der rechtlichen Herausforderungen an, welche die technische Entwicklung im Bereich autonomer Systeme mit sich bringt. Dies reicht von führerlosen Kraftfahrzeugen über kooperierende Industrie- oder Haushaltsroboter bis hin zu neuartigen Formen künstlich intelligenter Software.
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Universität Würzburg Alte Universität Domerschulstraße 16 97070 Würzburg Deutschland
Das Bundesministerium der Justiz will mit einem neuen Gesetzesentwurf gezielt gegen Deepfakes vorgehen – die Forschungsstelle hat den Entwurf analysiert und bezieht in einer aktuellen Stellungnahme Position zu den vorgeschlagenen Straftatbeständen.
Vom 1. bis 4. Dezember befasste sich die vom Legal Tech Center organisierte KI-Themenwoche mit aktuellen Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Recht – von juristischen Berufen und KI-Praxis über europäische Regulierung bis zur juristischen Ausbildung.
Der Lehrstuhl Hilgendorf nahm am 9.–10. September in München an der DLD Future Hub: Impact of AI teil – mit Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie u. a. OpenAI, Palantir, DeepL, Google und Ministerpräsident Markus Söder.