Intern
    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

    Projektteam der Juristischen Fakultät

    An der juristischen Fakultät arbeitet ein multikulturelles Team an der Konzeption und Ausgestaltung von Lehrveranstaltungen zum GSiK-Projekt. Die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Teammitglieder fließen nicht nur in spezielle Betrachtungen bestimmter Kulturen ein, sondern bereichern auch im Allgemeinen die Kommunikation und helfen dabei, einen möglichst unvoreingenommenen Blick auf einzelne kulturelle Gepflogenheiten und Gebräuche zu gewährleisten.

    Frühere Veranstaltungen

    Öffnet internen Link im aktuellen FensterHier geht es zu früheren Veranstaltungen des GSiK-Jura!

    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

    Der Gründer und Fachbereichsleiter GSiK Jura sowie ehemalige Leiter des fakultätsübergreifenden Projekts „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ ist Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Juristischen Fakultät. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf dem Medien- und dem Medizinstrafrecht. Er ist Mitglied in vielen juristischen Vereinigungen und pflegt zahlreiche Kontakte mit Rechtswissenschaftlern aus aller Welt, insbesondere aus Aserbaidschan, China, Japan, Korea, der Türkei und Mexiko.

    Regelmäßige Gäste

    Dr. Jan-Christoph Marschelke

    Jan-Christoph Marschelke war bis Ende 2013 zuständig für Geschäftsführung und Koordination des Projektes. Er war zudem Dozent der Veranstaltungen „Interkulturelle Kompetenz I“ und „Recht und Kultur“. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften mit fremdsprachlicher und rechtsphilosophischer Ausrichtung in Passau und Würzburg, promovierte er mit der Arbeit „Jeremy Bentham – Philosophie und Recht“. Es folgte das Rechtsreferendariat in Frankenthal/Pfalz, Ludwigshafen, Heidelberg und Athen. Internationale und interkulturelle Erfahrungen sammelte er in Changchun (China) als Gastdozent, an der Deutschen Botschaft in Athen (Griechenland) und bei Praktika in Barcelona (Spanien).

    Lic. Maria Luisa Mariscal-Melgar, LL.M.

    Maria Luisa Mariscal-Melgar ist verantwortlich für Marketing und Außendarstellung des Projekts. Darüber hinaus ist sie Lateinamerika-Expertin und leitet den Kurs „Interkulturelle Kompetenz II“. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Jurastudiums, das sie in ihrem Heimatland Bolivien absolvierte, spezialisierte sie sich im Zuge ihres Referendariats auf Internationales Recht. Praktische Erfahrung sammelte sie bereits in Brasilien, Südafrika und Angola. Den Grad des Magisters in Rechtswissenschaften erlangte sie 2008 in Würzburg. An der Juristischen Fakultät kennen sie fremdspracheninteressierte Studierende auch als Leiterin diverser Spanisch-Sprachkurse.

    Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Deniz Bastan

    Deniz Bastan hat als studentische Hilfskraft am GSiK-Projekt mitgearbeitet. Nach ihrem Abitur im Jahr 2008 begann sie das Studium der Rechtswissenschaft und das Begleitstudium Europarecht an der Universität Würzburg. Im Rahmen des Projekts hat sie u.a. an der Datenbank für „Höchstrichterliche Rechtsprechung mit interkulturellem Hintergrund“ gearbeitet. Außerdem hat sie das Projekt sprachlich durch ihre Kenntnisse in Türkisch und Spanisch unterstützt.

    Tilmann Gauß

    Herr Tilmann Gauß übernahm die Projektassistenz für GSiK-Jura von 01.04.2012 bis 31.08.2015.

    Herr Gauß wuchs in Bolivien auf. Er studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Kriminalwissenschaften in Hamburg und Würzburg, wo er im Frühjahr 2012 das erste Juristische Staatsexamen ablegte. Er promoviert bei GSiK-Sprecher Prof. Hilgendorf zu einem strafrechtlichen Thema mit lateinamerikanischem Bezug. In seiner Freizeit engagiert er sich bei Amnesty International im Bereich der Asylberatung, spielt Basketball und musiziert.

    Barbara Grooterhorst

    Barbara Grooterhorst hat als studentische Hilfskraft am GSiK-Projekt mitgearbeitet. Sie hat von 2007 bis 2009 auf Grund eines Stipendiums die Oberstufe am Cheltenham College, England, absolviert und dort ihre A-Levels gemacht. Während der Schulzeit leistete sie Praktika im deutschen Bundestag und bei einem der bekanntesten deutschen Strafverteidiger ab. Im Sommer 2009 nahm sie in den USA an der Global Youth Leadership Conference teil. Seit Herbst 2009 studiert sie an der Universität Würzburg Rechtswissenschaften und als Begleitstudium europäisches Recht. 2011 nahm sie an der Summerschool in Changchun teil und lernte den Einstieg in die chinesische Sprache. Sie hat im GSiK-Projekt maßgeblich an der Verwaltung der GSiK-Zertifikate mitgearbeitet.

    Dorina Harre

    Frau Harre betreute die Webseite der GSiK Jura bis Februar 2016 und war Mitglied im AK GSiK. Während ihres Studiums der Rechtswissenschaften arbeitete sie am Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf als studentische Hilfskraft. Frau Harre interessiert sich für einen interkulturellen Austausch Deutschland-Asien. In diesem Zusammenhang besuchte sie im Rahmen eines Studentenaustauschprogramms die National Law University Delhi / Indien. Des Weiteren profitiert sie von ihren mehrjährigen Auslandserfahrungen, insbesondere in den Niederländischen Antillen.

    Narmina Jalalova

    Narmina Jalalova hat an der Fakultät für Völkerrecht der Luftfahrtakademie in Baku ihr Studium im Jahre 2006 mit Auszeichnung abgeschlossen und danach an der Akademie gearbeitet. Anschließend hat sie in Würzburg den Aufbaustudiengang Europarecht studiert und 2010 abeschlossen. Sie ist Preisträgerin des DAAD. Zur Zeit promoviert sie an der Uni Würzburg. Für GSiK hat sie den e-learning Kurs „Einführung in die Diplomatie“ erstellt und für Internetauftritt und Printprodukte des Projekts fotografiert. Für GSiKplus hat sie an einer Methodik gearbeitet, sog. "Critical Incidents" für CaseTrain fruchtbar zu machen. Seit März 2012 arbeitet sie beim Deutschen Bundestag.

    Kristina Klotz

    Kristina Klotz hat das Projekt als wissenschaftliche Hilfskraft unterstützt. Nach dem Abitur an einem binational-bilingualen deutsch-tschechischen Gymnasium begann sie im Jahr 2004 an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften zu studieren. Das Studium setzte sie in Prag und Budapest fort, bevor sie es 2010 abschloss. Neben der Arbeit an ihrer Promotion hat sie bei GSiK die Homepage gestaltet, Newsletter geschrieben und sich um die Präsentation des Projekts bei facebook gekümmert. Seit April 2012 arbeitet sie in München bei der Fraunhofer-Gesellschaft.

    Kerstin Schmiedel

    Kerstin Schmiedel unterstützt das Projekt als studentische Hilfskraft. Während ihrer Schulzeit absolvierte sie u.a. ein Praktikum am Deutschen Bundestag und verbrachte aufgrund eines Schüleraustauschs einige Zeit in Amerika. Nach ihrem Abitur begann sie mit dem Studium der Rechtswissenschaften und dem Begleitstudium Europäisches Recht in Würzburg. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in sozialen Projekten, reist und fotografiert gerne.

    Der studentische Arbeitskreis der GSiK Jura informiert auf seiner Facebookseite!

    Über GSiK

    Im juristischen Bereich spielen interkulturelle Kontakte vornehmlich in der Anwaltspraxis eine immer größere Rolle. Dazu zählen etwa die Beratung von Mandanten aus einer fremden Kultur, die Aufarbeitung von spezifisch kulturell geprägten Rechtskonflikten, des Weiteren die Anbahnung internationaler Geschäftsabschlüsse, insbesondere in der muslimischen oder ostasiatischen Welt. Auch die Rechtsanwendung hat es zunehmend mit Fragestellungen zu tun, die sich durch eine interkulturelle Perspektive auszeichnen. Zu nennen sind etwa familienrechtliche Sachverhalte, bei denen ein Beteiligter oder sogar mehrere Beteiligte aus anderen Staaten und Kulturkreisen stammen. Besonders öffentlichkeitswirksam sind die interkulturellen Konflikte im Strafrecht, etwa im Zusammenhang mit der „Familienehre“ oder den „Ehrenmorden“, die die Tatgerichte schon mehrfach beschäftigt haben.

    Der inhaltliche Beitrag der Juristischen Fakultät zum GSiK-Projekt ruht auf zwei Grundpfeilern. Der erste enthält die Grundbegriffe, Theorien und Denkmodelle, die sich hinter dem Begriff der interkulturellen Kompetenz verstecken. Der zweite befasst sich mit dem Verhältnis von Recht und Interkulturalität. Dies lässt sich aus drei Blickwinkeln konkretisieren:

    Erstens, indem man versucht, Recht als kulturelles Phänomen zu begreifen.

    Zweitens, indem man Rechtskonflikte mit interkulturellem Hintergrund analysiert (z.B. Kopftuchstreit, Ehrenmorde).

    Drittens schließlich, indem man konkrete Inhalte ausländischen und internationalen Rechts betrachtet und zwar gerade in vergleichender Perspektive.

    Das Angebot der Juristischen Fakultät enthält dabei als Kernkurse die Veranstaltungen „Einführung in die interkulturelle Kompetenz“, „Crashkurs Auslandsemester“ (jeweils im Wintersemester) sowie „Interkulturelle Kompetenz – Ländertraining“, „Recht und Kultur“ (jeweils im Sommersemester). Aufgrund der hohen gesellschaftlichen Relevanz findet der Kurs „Rechtsprobleme in der interkulturellen Kommunikation“ jedes Semester statt. Ergänzt wird dieses Angebot von einem spannenden Zusatzprogramm, insbesondere von Gastvorträgen rund um das Thema „Recht und Interkulturalität“.

    Auf unserer Teilprojekt-Website finden Sie alles zu unserem Team, unseren Lehrveranstaltungen und unserem virtuellen Lern- und Rechercheangebot.

     

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    Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik
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