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    Lehrstuhl für Internationales Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht

    Promotion

    Allgemeine Bewerberhinweise

    Anfragen richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail oder schriftlich an den Lehrstuhlinhaber.

    Der Anfrage sind ein kurzer Lebenslauf (PDF) mit Examensnoten sowie einfache Kopien der Examenszeugnisse und ggf. andere relevante Unterlagen beizufügen. Hilfreich ist es, wenn Sie bereits erste Ideen für ein mögliches Thema vorbringen können. Vorzugsweise betreue ich Dissertationsvorhaben, die sich in meine Forschungsschwerpunkte einfügen.

    Bitte beachten Sie: Die Bewerber/innen müssen die Voraussetzungen der Promotionsordnung erfüllen (mehr dazu hier).

    Als Doktorand/in wird i.d.R. nur angenommen, wer die Erste Juristische Prüfung oder Zweite Juristische Staatsprüfung mindestens mit der Note "vollbefriedigend" bestanden hat. Ausnahmen sind nur begrenzt möglich (Bewerber/in aus Lehrveranstaltung persönlich bekannt, besonders erfolgreiche Seminarteilnahme etc.). Dies gilt entsprechend für Bewerber mit einem ausländischen Studienabschluss, der nicht mit einem in Deutschland abgelegten mindestens vollbefriedigendem Examen vergleichbar ist.

    Beachten Sie ferner, dass eine Dissertation eine anspruchsvolle wissenschaftliche Leistung darstellt, die Zeit und einen langen Atem erfordert. Ein vertieftes Arbeiten lässt sich i.d.R. nur schwer mit anderen beruflichen Vollzeittätigkeiten oder dem Referendariat verbinden. 

    Bitte überprüfen Sie vorab, ob Sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. Das erforderliche Doktorandenseminar wird i.d.R. nach der Annahme als Doktorand/in abgeleistet.

    Erste Hinweise zur Anfertigung einer Dissertation

    Bei der Dissertation handelt es sich um eine Schrift, mit der die Kandidaten ihre Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten nachweisen sollen. Als Forschungsarbeit unterscheidet sie sich erheblich von Hausarbeiten und juristischen Falllösungen, aber auch von einem Handbuch oder Kommentar. Ziel ist die Generierung neuen Wissens. Die Arbeit muss zudem gewissen inhaltlichen und formellen Anforderungen genügen. Insofern kann es sinnvoll sein, sich bereits vor Beginn des Promotionsvorhabens mit diesen Anforderungen vertraut zu machen. 

    Einschlägige Werke und Leitfäden (Auswahl):

    • Beyerbach, Die juristische Doktorarbeit – Ein Ratgeber für das gesamte Promotionsverfahren, München 2015
    • Brandt, Dr. jur. - Wege zu einer erfolgreichen Promotion, Baden-Baden 2018
    • Deutscher Juristen-Fakultätentag [Hrsg.], Empfehlungen zur wissenschaftlichen Redlichkeit bei der Erstellung rechtswissenschaftlicher Texte, hier online abrufbar
    • Eco, Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, 13. Aufl., Wien 2010
    • von Münch/Mankowski, Promotion, 4. Aufl., Tübingen 2013
    • Nettesheim, Hinweise für Doktorandinnen und Doktoranden, hier online abrufbar
    • Sosnitza, Formale Anforderungen an Dissertationen, hier online abrufbar

    Hinsichtlich der Formalien, der sprachlichen Gestaltung und weiterer Stilfragen werden zum Teil unterschiedliche Vorschläge gemacht. Deshalb lohnt auch ein Blick auf die Vorlieben und Gewohnheiten des Doktorvaters oder der Doktormutter (insb. in die Dissertation und Habilitationsschrift). Empfohlen wird ferner die Teilnahme am Workshop "Gute wissenschaftliche Praxis" von Prof. Dr. Florian Bien.