Erschienen: Ludwigs/Wanner, Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus zwischen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit, EWS 2026, Heft 2/Die erste Seite
07.05.2026In einem gemeinsamen Beitrag hat Prof. Dr. Markus Ludwigs mit Prof. Dr. Joschka Wanner die wirtschaftlichen sowie juristischen Fragen im Zusammenhang mit dem CO2-Grenzausgleichs-mechanimus (CBAM) aufgezeigt. Dieser fächerübergreifende Artikel wurde in der Zeitschrift „Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht (EWS)“ veröffentlicht.
Das Phänomen einer Verlagerung von CO2-Emissionen in Drittstaaten (sog. Carbon Leakage) stellt eine zentrale Herausforderung für die Gestaltung der europäischen Klimapolitik dar. Denn hohe Standards zur Emissionsreduzierung können dazu führen, dass Unternehmen ihre Produktion in Staaten mit einer geringeren klimapolitischen Stringenz verlegen oder Importe aus solchen Ländern heimische Erzeugnisse ersetzen. Im Ergebnis führen beide Aspekte zu einer geminderten Wettbewerbsfähigkeit heimischer energieintensiver Unternehmen.
Ein Instrument zur Bewältigung dieser Problematik bildet der auf Unionsebene etablierte CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Die hiermit verbundenen ökonomischen und rechtlichen Implikationen hat Prof. Dr. Markus Ludwigs in einem gemeinsamen Beitrag mit Prof. Dr. Joschka Wanner aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in einem Beitrag für die Zeitschrift „Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht (EWS)“ skizziert. Die aus einer laufenden interdisziplinären Zusammenarbeit hervorgegangene Veröffentlichung vertritt die These, dass ein richtig designter CBAM die globalen CO2-Emissionen verringern und zugleich das Risiko einer Emissionsverlagerung mindern kann. Der Beitrag ist hier abrufbar.
