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  • Quelle: Pressestelle Universität Würzburg
Forschungsstelle RobotRecht

Workshop „Trust, Law, and Ethics in the Digital Age“

08.10.2021

Am Freitag, den 8. Oktober 2021, fand an der Universität Würzburg der Workshop „Trust, Law and Ethics in the Digital Age“ statt, der von der Forschungsstelle „RobotRecht“ organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde in englischer Sprache in drei Teilen abgehalten und wurde von Referenten aus verschiedenen Teilen der Welt besucht.

Besonderer Gast des Workshops war Dr. Ofelia Tejerina, eine der führenden Experten für künstliche Intelligenz im spanischsprachigen Raum. Dr. Tejerina eröffnete den ersten Teil des Workshops (Vertrauen, künstliche Intelligenz und Recht) und hielt einen Vortrag über künstliche Intelligenz und Vertrauen. Anschließend gab Prof. Dr. Eric Hilgendorf (Deutschland) einen Überblick über die neuen EU-Vorschläge zur KI-Regulierung. 

Der zweite Teil konzentrierte sich auf die neuen Probleme, die die künstliche Intelligenz für Ethik und Strafrecht aufwirft. Lucila Tuñón (Argentinien) und Leandro Dias (Argentinien) beleuchteten das Verhältnis zwischen Ethik und Recht aus verschiedenen Perspektiven und gingen dabei auf die strafrechtliche Verantwortung für die von Robotern und insbesondere von selbstfahrenden Autos verursachten Schäden ein. Was das Strafrecht betrifft, so stellte Dr. Carsten Kusche (Deutschland) verschiedene Überlegungen zu Fake News und der Haftung von Internetplattformen an.

Der letzte Teil des Workshops konzentrierte sich auf verschiedene rechtsvergleichende Erfahrungen im Zusammenhang mit der Regulierung der künstlichen Intelligenz. Chang Lui (China) erläuterte den aktuellen Stand der chinesischen Gesetzgebung zu diesem Thema und wie sie sich vom deutschen Recht unterscheidet. Schließlich legte Baran Kizilirmak (Türkei) die Grundlagen der strafrechtlichen Haftung der hinter der KI stehenden Personen dar.

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