Das Team 2012/2013
Das Team
N.N.
N.N. (auf Wunsch des Teilnehmers entfernt), 5. Semester verbrachte 2011-2012 ein Auslandsjahr am Trinity College, Dublin. Erste praktische Erfahrungen sammelte er im Rahmen seiner Tätigkeit als Paralegal bei einer großen irischen Law Firm. Er ist studentische Hilfskraft am Studiendekanat der Juristischen Fakultät sowie bei der Stiftung Umweltenergierecht und spricht Englisch und Französisch. Nimmt am Moot Court teil, weil „ich so schon frühzeitig lernen kann, souverän bei mündlichen Verhandlungen aufzutreten.“
Alexandra Gerstner
Alexandra Gerstner studiert 5. Semester und arbeitet neben dem Studium als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für deutsches und europäisches Privatrecht sowie Internationales Privatrecht von Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger. Das Studienjahr 2011-2012 verbrachte sie an der Universidad de Granada, Spanien. Sie spricht aber nicht nur fließend Spanisch, sondern auch Französisch und Englisch. Sie möchte beim Moot Court „vertiefte Kenntnisse des UN-Kaufrechts erwerben, das nicht nur für meinen universitären Schwerpunktbereich, sondern auch praktisch wichtig ist."
Christoph Hellmann
Christoph Hellmann studiert im4. Semester und hat bereits ein BWL-Studium in Münster abgeschlossen (B.Sc.). Er ist wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für globales Wirtschaftsrecht, internat. Schiedsgerichtsbarkeit und Bürgerliches Recht bei Prof. Dr. Bien, wo er u.a. in einem kartellrechtlichen Forschungsprojekt tätig ist. Er schätzt am Moot Court vor allem, dass „ich verhandlungs-sicheres Englisch nicht nur auf dem Papier lerne, sondern auch wirklich anwenden kann.“
Julia Ballweg
Julia Ballweg, 7. Semester ist nicht nur eine zielstrebige Jurastudentin, sondern nebenher auch Flugbegleiterin bei der deutschen Lufthansa AG. Sie spricht Englisch und Spanisch. Praktische Erfahrung mit dem internationalen Wirtschaftsrecht konnte sie während eines Praktikums bei einem großen Autohersteller im Bereich „legal – global – litigation“ sam-meln. Sie verspricht sich vom Moot Court, dass „ich in einem motivierten, zielgerichteten Team eine neue Herausforderung meistern kann“.
Qumer Tabassam
Qumer Tabassam studiert im 7. Semester und verbrachte 2011-2012 ein Auslandsjahr an der National University of Ireland, Galway. Er hat pakistanische Wurzeln, weshalb er nicht nur Englisch und Deutsch, sondern auch Pakistanisch spricht. Auch deshalb gilt sein besonderes Interesse dem internationalen (Wirtschafts-)Recht: Er absolviert das Würzburger Begleitstudium im europäischen Recht. Er freut sich auf den Moot Court, weil „ich dort wertvolle Kontakte zu Jurastudenten aus der ganzen Welt und zu renommierten Praktikern knüpfen kann.“
Eva Weigand
Eva Weigand ist im 6. Semester und studierte im WS 2011/2012 an der Universidad Pablo de Olavide, Sevilla, Spanien. Sie spricht Englisch, Spanisch und Französisch und arbeitet als studentische Hilfskraft beim Deutschen Notarinstitut. Erfahrungen mit dem internationa-len Wirtschaftsrecht sammelte sie im Rahmen des universitären Schwerpunktstudiums sowie bei einem Großkanzleipraktikum im Bereich Litigation/Arbitration. Sie nimmt am am Moot Court teil, weil „ich mich auf eine praktische Tätigkeit freue, bei der man über den üblichen universitären Teller-rand hinausblicken kann.“
Die Coaches
Katia A. Rener
Katia A. Rener (Coach) studierte Jura in Mainz, Krakau (LL.M.) und Dijon (Maîtrise en Droit). Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Remien und promoviert dort auf dem Gebiet des Internationalen Kaufrechts. In ihrer Studienzeit nahm sie selbst am Jessup Moot Court für Völkerrecht teil und führt nun zum 3. Mal das Vis Moot Team der Universität Würzburg durch den Wettbewerb.
Josip Rados
Josip Rados (Coach) war im Jahr 2011 selbst Teilnehmer am Moot Court und wurde mit einer „honourable mention“ als „best oralist“ ausgezeichnet. Seine Erfahrung will er an das neue Team weitergeben. Nach seinem Auslandsjahr in Dijon arbeitet er als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Privat- und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung bei Prof. Dr. Oliver Remien.
Akademische Leitung
Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger
Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger studierte Rechts-wissenschaft an der Universität Passau und am King's College, London (1983-1989) als Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Nach dem Referendariat und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung (1992) war sie wissenschaftliche Assistentin an der Universität Augsburg (1992-1995) und an der Freien Universität Berlin (1995-1997), jeweils bei Prof. Dr. Jürgen Basedow. Sie promovierte 1995 mit einer Arbeit über "Mobiliarsicherheiten im Europäischen Binnenmarkt". 1997-1998 war sie wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg, 1999-2001 Habilitations-stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Juli 2001 wurde sie mit einer Arbeit zum Thema "Wettbewerb der Rechtsordnungen und Europäischer Binnenmarkt" vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg für die Fächer Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privat- und Prozeßrecht habilitiert. Seit Dezember 2001 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht sowie Internationales Privatrecht an der Universität Würzburg.
Professor Dr. Oliver Remien
Professor Dr. Oliver Remien studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Genf. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg (1982-1986) und als Assistant associé am Institut de Droit Comparé der Universität Paris 2 (Panthéon-Assas) (1983/84) legte er 1986 die Große Juristische Staatsprüfung am Hanseatischen Oberlandesgericht ab. Zugleich war er von 1982 bis 1990 als Sekretär der „Commission on European Contract Law“ von Ole Lando tätig. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete Prof. Remien als wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg und promovierte bei Prof. Dr. Ulrich Drobnig mit der Arbeit "Rechtsverwirklichung durch Zwangsgeld, Vergleich - Vereinheitlichung - Kollisionsrecht". Im Jahr 2000 folgte seine Habilitation an der Universität Hamburg mit der Arbeit „Zwingendes Vertragsrecht und Grundfreiheiten des EG-Vertrages“ für die Fächer Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Rechtsvergleichung, Internationales Privat- und Prozessrecht und Europarecht. Seit 2001 ist Prof. Remien Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Privat- und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung an der Universität Würzburg. Er ist dort zudem Vorsitzender der Studienleitung des Begleitstudiums im Europäischen Recht.
Prof. Dr. Florian Bien
Prof. Dr. Florian Bien, Maître en Droit (Aix-Marseille III), studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und Aix-en-Provence als Stipendiat des Cusanuswerks (1996 – 2001). Nach dem Juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Tübingen und einer Wahlstation bei der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission in Brüssel (2001 – 2003) wurde Bien im Jahr 2006 mit der von Prof. Dr. Wernhard Möschel betreuten Arbeit „Fusionskontrolle und subjektiver Drittschutz“ an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen promoviert. Von 2004 bis 2007 unterrichtete er deutsches Zivilrecht und Rechtsvergleichung als Maître de conférences associé (Universitätsdozent) und DAAD-Fachlektor an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Von 2007 – 2011 war Bien Akademischer Rat a. Z. an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen, wo er sich am 18.1.2011 mit der Schrift „Haftungskoordination in der arbeitsteiligen Pflichtenkette. Zugleich ein Beitrag zum Dogma von der Relativität der Schuldverhältnisse“ habilitierte. Seit 1.4.2011 ist Prof. Bien Inhaber des Lehrstuhls für globales Wirtschaftsrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Bürgerliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg.
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