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Juristische Fakultät

Bericht zum Vortrag von Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts a.D.

Zum dritten und letzten Vortrag der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ ist Frau Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts a.D., der Einladung an die Universität Würzburg gefolgt. Ihren Vortrag „Von R1 nach R8- meine Weichenstellung zum beruflichen Erfolg“ startete sie mit der Darstellung ihres Lebenslaufs, der sie schließlich, nach ihrer Tätigkeit beim Versorgungsamt in München, zum Richteramt führte. Zunächst war sie Richterin auf Probe am Sozialgericht München, wechselte jedoch kurz darauf an das Sozialgericht Augsburg. Sie machte dem Publikum deutlich, dass man manchmal, um seine Ziele zu erreichen, auch in den sauren Apfel beißen muss. So arbeitete sie zwei Jahre lang als Vorsitzende Richterin am Landessozialgericht in Schweinfurt und lebte somit unter der Woche mehrere Fahrtstunden von ihrer Familie getrennt. 2009 wurde sie zur Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof ernannt und 2010 wurde sie Präsidentin des Landessozialgerichts. Sie legte dem Publikum nahe, ehrgeizig zu sein und neue Herausforderungen anzunehmen. Mit ihrer entspannten Art war der Vortrag sehr kurzweilig und zeitgleich sehr informativ. Nach dem Vortrag verblieben einige Zuhörer und die Referentin zu einem gemeinsamen Ausklang im „Franziskaner“.

Bericht zum Vortrag von Dr. Helena Laugwitz

Zum zweiten Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ durften wir Frau Dr. Helena Laugwitz begrüßen. In ihrem Vortrag „Volljuristin und jetzt? – Wege zum eigenen Weg“ erzählte sie zunächst von ihrem Jurastudium in Würzburg und einem Auslandsaufenthalt in Genf. Hier berichtete sie von mehreren Momenten, die einen prägenden Einfluss auf ihre weitere Berufswahl hatten. Nach ihrem ersten Staatsexamen arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Privat-und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung. Während ihres Referendariats arbeitete sie in unterschiedlichen Großkanzleien. In diesem Zusammenhang erzählte sie von einigen Anekdoten und prägenden Ereignissen. Insbesondere legte sie dem Publikum ans Herz, neue Dinge auszuprobieren und Gelegenheiten zu ergreifen, auch wenn diese zunächst nicht zu dem Karriereweg zu passen scheinen, den man sich eigentlich vorgestellt hat. Anschließend folgten zahlreiche Zuhörer der Einladung, sich in einer geselligen Runde im „Franziskaner“ noch weiter auszutauschen.

Den nächsten Vortrag der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ wird Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts a.D., am 23.07.2019 halten. Der Titel ihres Vortrags ist „Von R1 nach R8- meine Weichenstellungen zum beruflichen Erfolg“.

Bericht zum Vortrag von Frau Prof. Dr. Schütze

Zum Startschuss der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ ist Frau Prof. Dr. Schütze der Einladung ihrer ehemaligen Doktormutter Frau Prof. Dr. Kieninger gefolgt. Prof. Schütze referierte über ihren beruflichen Werdegang beginnend mit ihrem Jurastudium in Rostock und dem anschließenden Wechsel an die juristische Fakultät der Universität Würzburg.Mit ihrer frischen und lockeren Art hat sie weibliche Wesensarten im juristischen Alltag amüsant untersucht und die Zuhörer so in ihren Bann gezogen. Mit einer selbstgestalteten Flipchart hat sie ihre Erfahrungen und Überlegungen visuell gestaltet und ihre Gedankengänge untermauert. Im Laufe des Vortrags haben die Zuhörer viele hilfreiche Tipps erhalten, wie man sich als Frau in einer überwiegenden Männerdomäne behaupten kann. Insbesondere hat Prof. Schütze mehrmals betont, dass Beziehungen für eine erfolgreiche Karriere essentiell sind und sich sogleich selbst als Kontaktperson für alle Interessierten angeboten. Schützes praxisnahe und lebensfrohe Herangehensweise an heikle Themen wie z.B. geschlechtsspezifische Benachteiligungen war das Besondere an diesem Vortrag. Die Möglichkeit, sich im Anschluss in einer geselligen Runde in der „zweiviertel bar“ weiter mit Prof. Schütze auszutauschen, wurde von zahlreichen Anwesenden genutzt. Kurzum, Prof. Schütze hat so einige Höhen und Tiefen erlebt und steht nun als Notarin und Mutter mit beiden Beinen erfolgreich im Berufs- und Familienleben. Ein Vorbild für alle angehenden Juristinnen!

Im nächsten Vortrag von „Justitia ist weiblich“ wird Frau Dr. Helena Laugwitz mit ihrer Rede „Volljuristin und jetzt? – Wege zum eigenen Weg“ sicherlich erneut zahlreiche Zuhörer begeistern können.

Vortragsankündigung: Justitia ist weiblich, Karrierewege für Juristinnen- eine Gesprächsreihe

An mehreren Dienstagen jeweils um 20 Uhr s.t. wird in Hörsaal 2 der Alten Universität die Gesprächsreihe Justitia ist weiblich- Karrierewege für Juristinnen stattfinden. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.