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    Juristische Fakultät

    Bericht zum Vortrag von Dr. Helena Laugwitz

    Zum zweiten Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ durften wir Frau Dr. Helena Laugwitz begrüßen. In ihrem Vortrag „Volljuristin und jetzt? – Wege zum eigenen Weg“ erzählte sie zunächst von ihrem Jurastudium in Würzburg und einem Auslandsaufenthalt in Genf. Hier berichtete sie von mehreren Momenten, die einen prägenden Einfluss auf ihre weitere Berufswahl hatten. Nach ihrem ersten Staatsexamen arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht, Internationales Privat-und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung. Während ihres Referendariats arbeitete sie in unterschiedlichen Großkanzleien. In diesem Zusammenhang erzählte sie von einigen Anekdoten und prägenden Ereignissen. Insbesondere legte sie dem Publikum ans Herz, neue Dinge auszuprobieren und Gelegenheiten zu ergreifen, auch wenn diese zunächst nicht zu dem Karriereweg zu passen scheinen, den man sich eigentlich vorgestellt hat. Anschließend folgten zahlreiche Zuhörer der Einladung, sich in einer geselligen Runde im „Franziskaner“ noch weiter auszutauschen.

    Den nächsten Vortrag der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ wird Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts a.D., am 23.07.2019 halten. Der Titel ihres Vortrags ist „Von R1 nach R8- meine Weichenstellungen zum beruflichen Erfolg“.

    NEIN heißt NE!N- Wie reagieren bei sexueller Belästigung bzw. Übergriffen?

    Am Freitag, den 28.06.2019, von 11-14 Uhr, richtet das Büro der Unifrauenbeauftragten im Seminarraum 00.205 in der Gerda-Laufer-Straße 46 eine Informationsveranstaltung im Rahmen der bayernweiten Kampagne "NEIN heißt NE!N" aus. Nach Veranstaltungen zu Prävention, Aufklärung und Sensibilisierung in den letzten Jahren wird es diesmal vor allem um die Frage gehen, wie die Strafverfolgung organisiert ist, also welcher Prozess im Falle einer Anzeige bei der Polizei oder einer Meldung an das Justiziariat in Gang gesetzt wird. Die Beauftragte für Kriminalitätsopfer der Polizei Unterfranken wird über Ihre Aufgaben und den Ablauf eines Ermittlungsverfahrens sprechen und der Leiter des Justiziariats, Klaus Baumann, wird Fragen zu exemplarischen Fällen, aber auch Fragen der Teilnehmenden beantworten.
    Außerdem werden VertreterInnen der Unifrauen- und Gleichstellungsbeauftragten, des Konfliktmanagements, des betriebsärztlichen Dienstes sowie der Psychotherapeutischen Beratung des Studentenwerks als Ansprechpersonen vor Ort sein.

    Sie sind dazu herzlich eingeladen.

    Bericht zum Vortrag von Frau Prof. Dr. Schütze

    Zum Startschuss der Vortragsreihe „Justitia ist weiblich“ ist Frau Prof. Dr. Schütze der Einladung ihrer ehemaligen Doktormutter Frau Prof. Dr. Kieninger gefolgt. Prof. Schütze referierte über ihren beruflichen Werdegang beginnend mit ihrem Jurastudium in Rostock und dem anschließenden Wechsel an die juristische Fakultät der Universität Würzburg.Mit ihrer frischen und lockeren Art hat sie weibliche Wesensarten im juristischen Alltag amüsant untersucht und die Zuhörer so in ihren Bann gezogen. Mit einer selbstgestalteten Flipchart hat sie ihre Erfahrungen und Überlegungen visuell gestaltet und ihre Gedankengänge untermauert. Im Laufe des Vortrags haben die Zuhörer viele hilfreiche Tipps erhalten, wie man sich als Frau in einer überwiegenden Männerdomäne behaupten kann. Insbesondere hat Prof. Schütze mehrmals betont, dass Beziehungen für eine erfolgreiche Karriere essentiell sind und sich sogleich selbst als Kontaktperson für alle Interessierten angeboten. Schützes praxisnahe und lebensfrohe Herangehensweise an heikle Themen wie z.B. geschlechtsspezifische Benachteiligungen war das Besondere an diesem Vortrag. Die Möglichkeit, sich im Anschluss in einer geselligen Runde in der „zweiviertel bar“ weiter mit Prof. Schütze auszutauschen, wurde von zahlreichen Anwesenden genutzt. Kurzum, Prof. Schütze hat so einige Höhen und Tiefen erlebt und steht nun als Notarin und Mutter mit beiden Beinen erfolgreich im Berufs- und Familienleben. Ein Vorbild für alle angehenden Juristinnen!

    Im nächsten Vortrag von „Justitia ist weiblich“ wird Frau Dr. Helena Laugwitz mit ihrer Rede „Volljuristin und jetzt? – Wege zum eigenen Weg“ sicherlich erneut zahlreiche Zuhörer begeistern können.

    Vortragsankündigung: Justitia ist weiblich, Karrierewege für Juristinnen- eine Gesprächsreihe

    An mehreren Dienstagen jeweils um 20 Uhr s.t. wird in Hörsaal 2 der Alten Universität die Gesprächsreihe Justitia ist weiblich- Karrierewege für Juristinnen stattfinden. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

     

    Bericht zum Vortrag "100 Jahre Frauenwahlrecht"

    Am 12. November 2018 fand anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts und des 30-jährigen Jubiläums der Frauenbeauftragten an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ein Vortrag von Frau Prof. Dr. Neri-Ultsch statt.

    Nach einer kurzen Begrüßung durch die Frauenbeauftragte der Juristischen Fakultät, Cathrin Silberzahn, begann der Vortrag von Frau Prof. Dr. Neri-Ultsch.

    Darin ging es vor allem um die geschichtliche Entwicklung hin zum Frauenwahlrecht. In Deutschland wurde das Frauenwahlrecht erstmals als Reaktion auf die Paulskirchenverfassung von 1849 gefordert, in der keinerlei Frauenrechte enthalten waren. Außerdem durften Frauen keine Mitglieder in Vereinen sein. Dies änderte sich jedoch 1908, nachdem Frauen wegen der Industrialisierung erwerbstätig sein durften, ihr Abitur machen und sogar studieren durften. Mit der Änderung des Vereinsgesetzes konnten auch Frauen Mitglieder in Vereinen und Parteien werden. Am 19. März 1911 wurde der erste internationale Frauentag gefeiert, wobei das Frauenwahlrecht im Mittelpunkt stand. Dieses wurde dann am 12. November 1918 durchgesetzt. Seitdem dürfen Frauen deutschlandweit das aktive und passive Wahlrecht ausüben. Bei der ersten bayerischen Landtagswahl betrug die Wahlbeteiligung der Frauen nahezu 90% und die Frauenquote im ersten bayerischen Landtag 4,4 %. Außerdem gelang es den sogenannten Müttern des Grundgesetzes, in die Verfassung aufzunehmen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, Art. 3 Abs. 2 Satz 1 GG.

    Heute wird noch gefordert, Frauen und Männer nach dem Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gleich zu bezahlen.

    Auf den Vortrag folgten eine Fragerunde sowie ein Stehempfang, der zum Austausch und zum Gespräch anregte.

    Vortragsankündigung: 30 Jahre Frauenbeauftragte und 100 Jahre Frauenwahlrecht

    Am 12.11.2018 wird Frau Prof. Dr. Neri-Ultsch einen Vortrag zum Thema „Nun begann ein neues Leben!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht – Parlamentarierinnen in Bayern. Eine Bilanz. halten.

    Mit der Ausrufung des Freistaats Bayern erhielten die Frauen in Bayern bereits am 8.11.1918 das aktive und passive Wahlrecht – noch bevor am 12.11.1918 das Frauenwahlrecht in Deutschland verkündet wurde. Der Erhalt des Wahlrechts stellte einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der politischen Teilhabe und der Gleichberechtigung dar. Nachdem Frauen nunmehr seit 100 Jahren in Deutschland in politischer Verantwortung stehen und Bayern dabei eine Vorreiterrolle spielte, bietet das Jubiläum einen geeigneten Anlass, um wichtige Wegmarken und deren Bedeutung für die politische Teilhabe von Frauen in den Blick zu nehmen und das Erreichte zu bilanzieren. Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit der Vorgeschichte – dem Weg zum Frauenwahlrecht und zur Gleichberechtigung als auch mit der Bedeutung, dem Selbstverständnis und der Politik der Parlamentarierinnen in Bayern.

    Der Vortrag findet statt um12 Uhr ct in HS 317 an der Neuen Universität, Sanderring 2, 97070 Würzburg.

    Im Anschluss wird es einen Stehempfang geben.

     

    Verwirklichung des Gleichstellungskonzeptes schreitet voran

    Am 29.08.2017 wurde die Zielvereinbarung zur Umsetzung der Gleichstellung in der Julius- Maximilians-Universität Würzburg zwischen der Hochschulleitung und der der juristischen Fakultät unterzeichnet. Sie soll bis 2020 gelten und schwerpunktmäßig dazu beitragen, den Frauenanteil in der Wissenschaft vor allem auf Ebene der Doktorandinnen, Habilitandinnen und Professorinnnen zu erhöhen.