Weitere Information
Mit dem 1. Oktober 2023 startet der neue Bachelor im europäischen Recht (LL.B.) an der juristischen Fakultät der Universität Würzburg. Ausgelegt auf 7 Semester und 210 ECTS erlangen die Studierenden neben den Grundkenntnissen im Bürgerlichen, Straf- und Öffentlichen Recht, überschneidend mit dem Studium der Rechtswissenschaften, vertiefte Einblicke in das europäische Recht. Neben Pflichtveranstaltungen wie den Grundzügen des Europarechts, dem europäischen Wirtschaftsrecht oder dem Europäischen Menschenrechtsschutz, haben die Studierenden im Wahlpflichtbereich die Möglichkeit, ihre europäisch ausgerichteten Fächer ganz nach ihren individuellen Interessen zu gestalten, wie etwa das Europäische Kartellrecht oder das Europäische Gesellschaftsrecht.
Hard Facts
- 7 Semester Regelstudienzeit
- Insgesamt 210 ECTS
- Zulassungsfrei
- Europäische Ausrichtung
- Abschluss LL.B.
- Inhaltliche Überschneidung mit dem klassischen Jura-Studium mit Abschluss Staatsexamen
- Nachträgliche Anrechnung bereits erbrachter Leistungen innerhalb des ersten Studiensemester
Die Präsentation zur LL.B.-Vorstellung ist hier abrufbar.
Ein Vorschlag zur Gestaltung des Studienverlaufs ist folgenden Plänen zu entnehmen.
Der Studienverlaufsplanmit Srafrecht III richtet sich an Studierende, die regulär zum Wintersemester mit dem Studium des LL.B. begonnen haben.
Der Studienverlaufsplanmit Strafrecht IV richtet sich an Studierende, die zum Sommersemester mit dem Studium (Staatsexamen) begonnen und den LL.B. nachträglich als Doppelstudium aufgenommen haben.
Es handelt sich dabei um Vorschläge. Sie können Ihren Studienverlauf frei gestalten.
Qualifikationen
Fachliche Qualifikation
Der Studiengang enthält die bis zur und einschließlich der Zwischenprüfung zu absolvierenden Fächer aus dem Studium der Rechtswissenschaften (Staatsexamen) und vermittelt so ein systematisches juristisches Grundverständnis. Darüber hinaus enthält der Studiengang Pflichtfächer, die zum einen die Grundlagen des Europarechts umfassen und zum anderen die Inhalte der Grundlagenfächer auf europarechtlicher Ebene spiegeln. Zudem können die Studierenden innerhalb des Wahlpflichtbereichs die europarechtlichen Veranstaltungen nach ihren persönlichen Interessen auswählen. Durch das Trainieren von Schlüsselqualifikationen entwickeln die Studierenden einen sicheren Umgang mit der Methodik der Fallbearbeitung und dem wissenschaftlichen Arbeiten. Die Studierenden erhalten somit eine grundlegende juristische Ausbildung, die gezielt und umfassend in europarechtlicher Hinsicht vertieft wird.
Befähigung zur Aufnahme einer qualifizierten Erwerbstätigkeit
Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen der Juristischen Fakultät, die erworbenen Kenntnisse sowie das erworbene Verständnis des Rechts befähigen die Absolventinnen und Absolventen des Bachelors dazu, ihr erlangtes Fachwissen im Bereich des europäischen Rechts auf juristische Sachverhalte anzuwenden. Sie können, auch zuvor unbekannte, juristische Problemstellungen selbstständig erkennen und, soweit es ihr Berufsfeld erfordert, diese in Zusammenarbeit mit hauptberuflichen Juristen lösen. Die Absolventinnen und Absolventen sind ebenfalls in der Lage, juristische Sachverhalte und Problemstellungen mündlich aufzubereiten und strukturiert darzustellen.
Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement
Die Absolventinnen und Absolventen können aktuelle Entwicklungen im Bereich des Rechts kritisch reflektieren und deren Auswirkungen erfassen. Sie sind zudem in der Lage, zu Sachverhalten mit Bezug zum Europarecht begründet Position zu beziehen.
Persönlichkeitsentwicklung
Das Bachelorstudium fördert die Entwicklung von Diskussionsbereitschaft und die argumentative Auseinandersetzung mit Situationen und Sachverhalten. Die Studierenden entwickeln die Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen und zielorientierten Lernen und Arbeiten sowie dazu, Aufgaben stofflich und zeitlich zu strukturieren und zu lösen.




