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Intern
    Juristische Fakultät

    Mexiko

    Austauschprogramm mit der UASLP

    Seit Juni 2013 verbindet die Universitäten Autónoma de San Luis Potosí in Mexiko und die Universität Würzburg ein Kooperationsabkommen (Hochschulpartnerschaft) zum gegenseitigen Austausch von Studierenden. Die Universidad Autónoma de San Luis Potosí zählt mit seinen ca. 25.000 Studierenden und knapp 3.600 Professoren und Dozenten mit Sitz in San Luis Potosí zu den größten und renommiertesten öffentlichen Universitäten des gleichnamigen  Bundesstaates in Mexiko. Die Semester an der Universidad Autónoma de San Luis Potosí sind immer von Januar bis Mai oder von August bis Dezember. Jedes Semester besteht aus 80 Unterrichtstagen an die sich zehn Klausurtage grundsätzlich anschließen. Unsere Würzburger Studenten, die in San Luis Potosí studieren, können außerdem parallel zum Studium oder auch sukzessiv ihren Aufenthalt mit einem Praktikum bei unseren Partnerkanzleien verbinden.

    Vorbereitung:
    Setzen Sie sich bitte mit dem Erasmusbüro der Juristischen Fakultät Würzburg in Verbindung, sowie mit dem International Office der Universität Würzburg, da diese Ihnen die weiteren Schritte erklären können und Ihnen auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Aufenthaltssemester in Mexiko helfen können.

    Kontakt:

    • Erasmus-Büro der Juristischen Fakultät Würzburg
      Anette Häfner
      Domerschulstraße 16
      Zimmer 309/2
      97070 Würzburg

      Telefon: +49 931 31 83322
      Telefax: +49 931 31 82618
      E-Mail: erasmus@jura.uni-wuerzburg.de
       
    • International Office
      Campus Hubland Nord
      Gebäude der Zentralverwaltung
      Josef-Martin-Weg 54/1+2
      97074 Würzburg

      E-Mail: international@uni-wuerzburg.de

    Andrés Zermeño Gutierrez, Austauschstudent aus San Luis Potosí, Mexiko, an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Ich habe ein neues Abenteuer angefangen, welches mein Leben total verändert hat. Würzburg hat mir mehr Möglichkeiten verschafft als ich erwartet habe. Es hat buchstäblich meine Erwartungen übertroffen. Würzburg ist im Sommersemester eine lebhafte Stadt. Es gibt viele Aktivitäten, die für einen Studenten im Sommer zur Routine werden. Im Wintersemester hatte ich in Würzburg die Möglichkeit, das erste Mal Schnee in meinem Leben zu sehen. Die Stadt sieht in der Winterzeit bezaubernd aus und die Weihnachtszeit hat eine besondere Atmosphäre.
    Das Fachsprachenprogramm der juristischen Fakultät bietet Veranstaltungen in verschieden Fremdsprachen an. Es ist nicht erforderlich, hohe Sprachkenntnisse in Deutsch zu haben und die Kurse werden von ausländischen Universitäten anerkannt. Ich hatte die Gelegenheit für das Programm Fachsprachen und ausländisches Recht in der spanischen Abteilung, geführt von Frau Dr. Murguía-Goebel, zu arbeiten. Die Arbeit ermöglichte mir Erfahrungen für das Berufsleben zu sammeln und wichtige Kontakte herzustellen. Unter anderem durfte ich beim Kolloquium 2018 referieren und Kontakte knüpfen.
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt meine Entscheidung bereut habe nach Würzburg gekommen zu sein. Seit meiner Ankunft in Mexiko erinnere ich mich täglich an die schöne Zeit in Würzburg zurück. Die Reisen, das Essen, die Architektur, die Kultur und die unterschiedliche Lebensweise in Deutschland werden mir immer in guter Erinnerung bleiben. Was war für mich das Wichtigste? Das Beste was mir passieren konnte, sind die Freundschaften die ich während meines Aufenthalts geschlossen habe. Ich hatte die unglaubliche Gelegenheit gehabt Menschen aus aller Welt kennenzulernen. Ich konnte sehr viel Neues von meinen Kommilitonen lernen und letztendlich entstanden für mich persönlich die besten Freundschaften für mein zukünftiges Leben. Vielen Dank Würzburg!!!

    Gabriel Moreno Alvarado, 9. Semestre der Universität Panamericana campus Bonaterra (Aguascalientes, Mexiko)

    Ich habe mich im letzten Jahr meines Studiums für ein Auslandsaufenthalt entschieden; nachdem wir viele Jahre in unser Studium investieren, ist das Einzige woran man denkt, das Studium so schnell wie möglich abzuschließen, um mit dem Arbeiten anfangen zu können und ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass so viele Möglichkeiten an einem vorbeiziehen. Eines der größten Lügenmärchen, dass ich in den fast 5 Jahren meines Universitätsstudiums gehört habe, ist, dass das, was man für den Anwaltsberuf benötigt, man nur in seinem Heimatland erlernen und anwenden kann.
    Ich habe mich bei meinen Auslandsaufenthalt für Deutschland entschieden, weil es ein Land der Möglichkeiten ist und die Universität Würzburg ist eine davon. Die Stadt ist ideal zum Leben während man dort studiert, die Entfernungen sind nicht sehr weit und das öffentliche Nahverkehrssystem sehr ausgebaut. Obwohl Würzburg keine große Stadt ist, gibt es viele Sehenswürdigkeiten, gute Restaurants und Ausgehmöglichkeiten. Zudem gibt es viele Vorteile, die sich einem als Student bieten (Rabatte, Förderung und Events etc.). Die juristische Fakultät liegt zentral in der schönen Altstadt und obwohl das Fakultätsgebäude eine 500-jährige Geschichte hat, ist es dennoch modern ausgestattet. Über die Erfahrungen und Reisen hinaus, die ich gemacht habe und die Personen, die ich während meines Auslandssemesters kennengelernt habe, hat mich die Anwesenheit hier, nicht nur was meine weiteren Ziele als Universitätsabsolvent betrifft sehr vorangebracht, sondern man hat mir auch die Werkzeuge in die Hand gegeben um mein Ziel zu erreichen, dank der Verbindung mit anderen renommierten Universitäten, Unternehmen, internationalen Organisationen und der hervorragenden Professor(inn)en.
    Die größten Hindernisse, die einem hier begegnen sind die Sprache und der Kostenaufwand. Auch wenn Würzburg in einem der wirtschaftlich produktivsten Bundesländer (Bayern) liegt, ist die Stadt vergleichsweise zu anderen kleinen oder großen Städten günstig; hinsichtlich der Sprache, bietet die Universität Würzburg kostenlose Deutschkurse für ausländische Studierende an, aber aufgrund dessen, dass die Stadt Studierende aus aller Welt empfängt, ist es eine Leichtigkeit, Leute die andere Sprachen sprechen, wie Englisch oder auch Spanisch, anzutreffen.
    Ohne Zweifel war, die Herausforderung annehmend und in Würzburg zu studieren, Deutschland die beste Entscheidung.

    Mauricio Eduardo Hernández Rocha, 7. Semester an der juristischen Fakultät der UASLP

    Rückblickend war nach Würzburg  zu kommen, einer der bereichernsten Erfahrungen meines Lebens, in personeller sowie akademischer Hinsicht. Das Auslandsabkommen, dass die UASLP mit der Universität Würzburg geschlossen hat, ist eines der größten Geschenke die unsere „Alma Mater“ anbietet, denn es ist ebenso eine große Chance wie eine Herausforderung. Die kulturellen Unterschiede zwischen Mexiko und Deutschland, sowie die Sprache und die Lebenshaltungskosten, mögen wie Hindernisse für die Studierenden erscheinen, jedoch  kann ich versichern, dass nach Deutschland zu kommen einer der besten Investitionen ist, die es gibt. Es ist eine Erfahrung, die jeder Mexikaner einmal gemacht haben sollte, die deutsche Kultur kennenzulernen und zu erfahren, was es bedeutet, in einer Industrienation zu leben, nicht nur hinsichtlich des Reichtums und der unbezahlbaren Preise, sondern auch in kultureller Hinsicht, wo Disziplin und Ordnung genauso wichtig wie Diversität ist, sowie eine freundliche und respektvolle Gesellschaft, eine effektive Wirtschaft, wo der öffentlicher Nahverkehr nicht eine Minute zu spät und für alle Studierende gratis ist. Eine umweltbewusste Gesellschaft, wo alles recycelt wird und die Straßen tadellos sind. Eine Stadt in der man 24 Stunden am Tag vor die Türe gehen kann, wissend, dass dir keine Gefahr droht und eine internationale studentische Gemeinschaft, die weiß wie man Spaß hat. Eine Stadt, die es dir durch ihre geografische Lage erleichtert Europa zu bereisen, ohne dabei zu vergessen, dass Deutschland an sich ebenfalls zahlreiche touristische Ziele bietet.
    Wenn ich noch einmal wählen müsste, würde ich mich erneut für Würzburg entscheiden.

     

    Gastvorträge von Dr. Laura Murguía-Goebel

    Dr. Laura Murguía-Goebel war von 2003 bis 2010 Gastdozentin an der Universität Tecnológico de Monterrey, Campus San Luis Potosí, wo sie verschiedene Kurse und Seminare an den juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten unterrichtete. Sie hat Kurse und Vorträge über Internationales Investitionsrecht, Internationale Schiedsgerichtbarkeit und Nachhaltige Entwicklung für das Graduiertenprogramm in Recht und Internationale Beziehungen des Colegio de San Luis, A.C., (2003, 2006), der Universidad Autónoma de San Luis Potosí (2003, 2005, 2010, 2012 und 2014 gefördert durch den DAAD) und die Universidad Autónoma de Yucatán (2016) gehalten.